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Dead Ends

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Krimi-Geschichten

 

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Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

ab 11.01.2017 um 22:55 h -

WDR-Crime Doku

(WDR)

am /ab 08.01.2017 um 20:15 h -

Tatsache Mord?

um 22:20 h -

Im Kopf des Verbrechers

(beides auf Sat1.Gold)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Harold Shipman

"Dr. Tod"

geb. 1946, gest. 2004

Land: Großbritannien

aktiver Zeitraum: 1975 - 1998

Morde: 250+

Shipman, Harold

Dr. Harold Frederick Shipman wurde am 14 Januar 1946 in Nottingham geboren. Shipman wurde bekannt, da er als praktizierender Arzt im Zeitraum von 1975 bis 1998 mindestens 215 Menschen tötete. Dies brachte ihm den Namen "Dr. Tod" ein.

Seine Opfer waren allesamt ältere Patientinnen, die bis auf ein paar leichte Beschwerden gesund waren. Dennoch wurden sie alle eines Tages tot in ihrer Wohnung gefunden. Sie seien "ganz sanft entschlafen", versicherte Doktor Shipman den Angehörigen. In Wahrheit hatte er ihnen eine Überdosis Morphium oder Heroin gespritzt. Auf die Schliche kam man ihm erst, nachdem er auf plumpe Art ein Testament gefälscht hatte. Shipman war im Sommer 1998 unter Verdacht geraten, nachdem eine 81-Patientin tot in ihrem Haus gefunden worden war und der Arzt als Alleinerbe in Erscheinung trat. Der Tochter der Toten, einer Anwältin, fiel auf, dass das Testament gefälscht war. Die 81-Jährige war Shipmans letztes Opfer. Aber selbst als die Polizei auf dem Friedhof Dutzende von Leichen zur Obduktion ausgrub, waren die meisten seiner über 3.000 Patienten noch von seiner Unschuld überzeugt. Hunderte von aufmunternden Zuschriften gingen in seiner Praxis ein.
"Doktor Tod", wie er genannt wurde, war im Januar 2000 wegen Mordes an 15 Patientinnen zu 15 Mal lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Motiv ist bis heute unklar. Geldgier war es höchstens in einem einzigen Fall. Offenbar verhalfen ihm die Taten zu einem Gefühl der Allmacht, der absoluten Kontrolle. Bis zum Schluss beteuerte Harold Shipman, nichts Unrechtes getan zu haben. Er hatte sich für den Tag der Urteilsverkündung sogar Blumen nach Hause bestellt - als Willkommensgruß nach einem Freispruch. Stattdessen verkündete ihm der Richter: Sie müssen den Rest Ihrer Tage hinter Gittern verbringen.

Insgesamt starben während Shipmans medizinischen Behandlungen 459 Personen. Die genaue Zahl mutwilliger Tötungen ist unklar. Neueren Erkenntnissen zufolge ist Shipman mit großer Wahrscheinlichkeit für 250 Morde verantwortlich. Shipman erhängte sich, einen Tag vor seinem 58. Geburtstag, am 13 Januar 2004 im Gefängnis von Wakefield. An der Trauerfeier für Shipman nahmen nur seine Frau Primrose und seine vier Kinder an teil.