Aktuelle Infos:

NEU:

im Juni 2016

Abdul Djabar

im April 2016

Phantomkiller of Texarkana

im März 2016

Helmut Weidenbröker

Michael Wolpert

im Mai 2015
Craiglist Ripper/Long Island Ripper

im März 2015

Friedrich Schumann

Danny Rolling

im Oktober 2014

Martin Ney

Arthur Gary Bishop

im Juli 2014

Hayes & Komisarjewski

 

Aktualisiert:

im August 2014

Bericht Charles Manson

Bericht John Wayne Gacy

 

Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

ab 11.01.2017 um 22:55 h -

WDR-Crime Doku

(WDR)

am /ab 08.01.2017 um 20:15 h -

Tatsache Mord?

um 22:20 h -

Im Kopf des Verbrechers

(beides auf Sat1.Gold)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

John Scripps

"Tourist from Hell"

geb. 1959, gest. 1996

Land: Singapur, Thailand

aktiver Zeitraum: 1995

Morde: 3 - 6

Scripps, John Martin

Im Oktober 1994 gelang es John Martin Scripps bei seinem Freigang aus dem Gefängnis von Hemel Hampstead/England zu entkommen. Der Brite, der bereits mehrere Delikte vom Diebstahl bis hin zu Heroinschmuggel begangen hatte, floh nach Übersee. Vermutlich lebte er einzig vom Ausplündern von Touristen, was ihn im Laufe seiner Reisen jedoch nicht davon abhielt, vier Menschen zu ermorden und deren Leichen mit der Präzision eines Fleischers zu zerlegen.

Im März 1995 wurden im Hafen vom Singapur schwarze Plastiktüten angespült, in denen sich der Torso und die durchtrennten Beine eines Mannes befanden. Die alarmierte Polizei konnte die menschlichen Überreste als die des südafrikanischen Touristen Gerard Lowe identifizieren. Lowe, so fand man bald heraus, hatte sich sein Hotelzimmer mit einem gewissen Simon Davis geteilt, der kurz zuvor ausgecheckt hatte. Doch von Davis fehlte jede Spur.

Nur knapp drei Wochen später machte die thailändische Polizei auf der Insel Phuket einen ähnlichen Fund: Sie entdeckte zwei Schädel, die von der Kanadierin Sheila Dramude und ihrem erwachsenen Sohn stammten. Weitere Körperteile waren nahe dem Hotel gefunden worden, in dem die Damudes zuvor gewohnt hatten. Ein Unbekannter war mit ihren Habseligkeiten durchgebrannt und hatte ihre Rechnung bezahlt, als habe er versucht, ihr Verschwinden und somit auch die Tat zu vertuschen.

Noch im selben Monat wurde Scripps bei der Einreise nach Singapur festgenommen. Scripps, so stellte sich heraus, war der derselbe Mann, der sich zuvor als Simon Davis ausgegeben hatte. In seinem Gepäck fanden Zollbeamten Messer, Handschellen, eine Betäubungspistole sowie Gegenstände, die aus dem Besitz der in Thailand ermordeten Kanadier stammten.

In Singapur kam der Engländer vor Gericht. Er behauptete, das Opfer Gerald Lowe hätte ihn sexuell nötigen wollen und bei seiner Abwehr habe er den Mann so heftig getroffen, dass er gestorben sei. Richter Sinnathuray ließ sich aber nicht beirren und verhängte die Todesstrafe. Scotland Yard vermutet, dass der umherreisende Mörder auch für das Verschwinden des Briten Timothy McDowell verantwortlich war, der Scripps kurz zuvor eine höhere Geldsumme überschrieben hatte.

John Martin Scripps wurde als erster Westeuropäer in der Nacht zu 18. April 1996 in Singapur gehängt.