Aktuelle Infos:

NEU:

im Juni 2016

Abdul Djabar

im April 2016

Phantomkiller of Texarkana

im März 2016

Helmut Weidenbröker

Michael Wolpert

im Mai 2015
Craiglist Ripper/Long Island Ripper

im März 2015

Friedrich Schumann

Danny Rolling

im Oktober 2014

Martin Ney

Arthur Gary Bishop

im Juli 2014

Hayes & Komisarjewski

 

Aktualisiert:

im Juli 2017

Bericht Brady & Hindley

im August 2014

Bericht Charles Manson

Bericht John Wayne Gacy

 

Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

am 12.07.2017 um 20:15 h -

Aktenzeichen XY

(ZDF)

ab 10.07.2017 um 20:15 h -

Cold Justice

(Super RTL)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Heilung möglich?

Die meisten Serienmörder sind laut Psychiatern weder schizophren, verspinnen sich nicht in Wahnwelten, verlieren nie den Kontakt zur Wirklichkeit, noch geraten sie außer Kontrolle. Sie sind äußerst sadistisch und behandeln ihre Opfer mit äußerster Brutalität. Allen Serienmördern ist gemein: Mit ihrem ersten Mord begeben sie sich auf eine verhängnisvolle Talfahrt, die nicht mehr aufzuhalten ist. Denn die Tat hinkt immer hinter den Phantasien her, die die Täter umtreiben. So viel sie auch quälen und morden - sie kommen nie zu dem erträumten und erhofften Genuss. Und darum töten sie wieder und wieder...

Der wahre Grund, warum Serienmörder sich immer wieder dem grausigen Nervenkitzel eines schauerlichen Mordes hingeben, scheint in ihrer Unfähigkeit zu liegen, Gefühle zu haben. Erst eine so entsetzliche Tat wie ein eigenhändig verübter Lustmord, gibt ihnen das Empfinden, dass sie leben. Dafür müssen ihre Opfer sterben. Einige Serienmörder sind aufgrund günstiger Gutachten von Psychiatern freigelassen worden und haben anschließend erneut gemordet.

Serienmörder können aber auf keine Art und Weise geheilt werden, weder durch Psychiater noch sonst irgendwie. Die Rückfälligkeit dieser Personen ist - nach deren Entlassung - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewiss. Da man solche Straftäter schon nicht "bessern" oder sogar "kurieren" kann, muss man sie wenigstens lebenslänglich hinter Schloss und Riegel setzen, um die Gesellschaft vor ihnen zu schützen. Wer einmal etwas so Furchtbares begangen hat, hat seinen Anspruch auf Resozialisierung verwirkt.

Nur, wie lange ist "lebenslänglich" eigentlich?

Laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1977 heißt lebenslänglich nicht, dass der Staat Mörder bis zu ihrem Tod im Gefängnis schmoren lassen darf. Er muss ihnen vielmehr eine Perspektive auf Freiheit geben. Die durchschnittliche Haftdauer von Lebenslänglichen beträgt deshalb auch weniger als 20 Jahre.
Seit 2002 kann bei besonders gefährlichen Tätern auch eine nachträgliche Sicherungsverwahrung angeordnet werden, wenn sie weiterhin eine große Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen.

Wenn eine Haftentlassung erfolgt, stellt sich die Frage, ob man damit der Gesellschaft und besonders den Angehörigen des Opfers gerecht wird. Des Weiteren stellt sich die Frage, ob diese Täter nach der Haftzeit nicht weiterhin morden werden.