Aktuelle Infos:

NEU:

im Juni 2016

Abdul Djabar

im April 2016

Phantomkiller of Texarkana

im März 2016

Helmut Weidenbröker

Michael Wolpert

im Mai 2015
Craiglist Ripper/Long Island Ripper

im März 2015

Friedrich Schumann

Danny Rolling

im Oktober 2014

Martin Ney

Arthur Gary Bishop

im Juli 2014

Hayes & Komisarjewski

 

Aktualisiert:

im August 2014

Bericht Charles Manson

Bericht John Wayne Gacy

 

Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

am 03.05.2017 um 22:25 h -

Die rote Spinne

(3sat)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Das Motiv

Es gibt aber auch eine andere Sichtweise, welche die Taten der "traumatisierten" Serienmörder nicht nur auf deren Kindheitserlebnisse abzuwälzen versucht: Wer sagt, seine Entwicklung habe unter einem Trauma gestanden und er sei ständig sexuell missbraucht worden, gibt auch zu verstehen, dass er die eigene Verantwortung für seine Taten wegschiebt. Nicht er selbst ist für seine Taten verantwortlich, sondern er ist ein Kind und gleichzeitig Opfer der Gesellschaft. Da die Motive der Serienmörder aber so vielschichtig sind - sie töten aus materiellen, politischen, religiösen, rassistischen und vor allen Dingen sexuellen Gründen - ist es zu einfach, all ihre Taten auf eine traumatische Kindheit zu schieben. Nicht aus jeder mehr oder minder traumatischen Kindheit entsteht schließlich ein Serienmörder, sondern die Meisten führen ein unauffälliges Leben, ohne jemals straffällig zu werden. Die Täter sind nicht Opfer eines "nicht-optimalen" Umfeldes, das sie zwingend zu den Serientötungen und Gewalttaten getrieben hätte. Es sind niemals "die Verhältnisse" allein, die aus Menschen Täter machen, dazwischen liegt in jedem Fall eine Entscheidung, so zu handeln, wie gehandelt wurde. Und diese Entscheidung liegt im Ermessen der betreffenden Person, obwohl sie natürlich durch Umfeldbedingungen beeinflusst wird.

Was sind nun die auslösenden Faktoren, die einen Menschen zum Serienmörder machen und wie sollte man die Taten sühnen?

Die Fehlentwicklungen im Kindesalter ?

Das politische und soziale Klima der Gesellschaft ?

Oder sind es aber die typischen Beweggründe der Mordlust, der Befriedigung des Geschlechtstriebs oder der Habgier, welche ja auch bei "normalen" Menschen vorliegen können?

Sollte man nach der 68er Tradition versuchen, diese Menschen nach einer Behandlung wieder auf die Menschheit loszulassen?

Oder sollte man sie einsperren und den Schlüssel wegwerfen?