Aktuelle Infos:

NEU:

im Juni 2016

Abdul Djabar

im April 2016

Phantomkiller of Texarkana

im März 2016

Helmut Weidenbröker

Michael Wolpert

im Mai 2015
Craiglist Ripper/Long Island Ripper

im März 2015

Friedrich Schumann

Danny Rolling

im Oktober 2014

Martin Ney

Arthur Gary Bishop

im Juli 2014

Hayes & Komisarjewski

 

Aktualisiert:

im Juli 2017

Bericht Brady & Hindley

im August 2014

Bericht Charles Manson

Bericht John Wayne Gacy

 

Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

am 12.07.2017 um 20:15 h -

Aktenzeichen XY

(ZDF)

ab 10.07.2017 um 20:15 h -

Cold Justice

(Super RTL)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Auslösende Faktoren


Um herauszufinden, was einen Menschen zum Mörder macht, befragte das FBI Ende der siebziger Jahre 36 Serientäter. Ergebnis: Fast die Hälfte der Befragten gab an, als Kind sexuell missbraucht worden zu sein. Ihr Sexualleben wäre seitdem gestört. Eine befriedigende Beziehung zu Frauen wäre ihnen nie möglich gewesen. Die meisten Serienmörder gaben sich bereits in der Kindheit sadistischen Phantasien hin und lebten sie zumindest teilweise aus, misshandelten andere Kinder, quälten Tiere. Der Serienmörder ist zum Zeitpunkt seines ersten Verbrechens ein junger Mann von ungefähr 27 Jahren. 71% der Serienmörder begehen ihr erstes Verbrechen vor dem 30 Lebensjahr. Im Gegensatz zur Gesamtheit aller Mörder ist er Weißer (zu 83 %) und greift, sofern er heterosexuell ist, vorwiegend Frauen an. Er ist in der Regel sehr intelligent. Nach den neusten Studien des FBI bewegt sich sein Intelligenzquotient um die 110, der der Serienvergewaltiger liegt mit 120 noch höher. Der Durchschnitt der nichtkriminellen Bevölkerung liegt bei etwa 100. Das Verbrechen wird von dem Mörder als eine Art Ritual gesehen. Diese Menschen haben Angst vor ihrer Sexualität und können nur zum Höhepunkt gelangen, wenn ihre Opfer vollkommen machtlos, ohnmächtig oder tot sind.

Natürlich stellt sich bei jedem Straftatbestand die Frage nach dem Motiv, d.h. die Frage, welche Gründe der Täter für sein Handeln angeben kann. Die Täter waren jedoch häufig kaum in der Lage, plausible Motive zu nennen. Daher wurden auch in den meisten Prozessen Gutachten über die Täter erstellt.
Diese Gutachten glichen sich in den wesentlichen Punkten. Die Öffentlichkeit reagiert aber mit Hass und Abscheu und fordert Vergeltung mit entsprechender Härte. Ein Blick auf die Täterbiographien und die Urteile zeigt, dass die entscheidenden Instanzen nicht unvoreingenommen sind - es auch nicht sein können. Sie bleiben eingebunden in das politische und soziale Klima der Gesellschaft und verhalten sich dementsprechend. Es wird seitens der Öffentlichkeit nicht gefragt, wie aus "normalen" Menschen solche Bestien werden konnten und welche Vorkommnisse sie zu ihren Taten bewogen haben, obwohl sich viele Täterbiographien in den wesentlichen Punkten gleichen: Übereinstimmend sind gravierende Fehlentwicklungen im Kindesalter, verursacht durch Misshandlung oder Vernachlässigung, in zahlreichen Fällen auch durch sexuellen Missbrauch. Sind sie damit nicht vielleicht auch Kinder unserer Gesellschaft?