Aktuelle Infos:

NEU:

im Juni 2018

William Choyce

im März 2018

Gerald Patrick Lewis

im Feb. 2018

Uwe Wischniewski

im Jan. 2018

Ripper Crew

im Okt. 2017

Egidius Schiffer

im Juni 2016

Abdul Djabar

im April 2016

Phantomkiller of Texarkana

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Helmut Weidenbröker

Michael Wolpert

 

Aktualisiert:

im August 2018
Berich Schiffer

im Juni 2018

Bericht Lucas & Toole

im Feb. 2018

Bericht Lüdke

im Dez. 2017

Bericht Bryant

im Juli 2017

Bericht Brady & Hindley

 

Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

 

TV-Tipp:

am 03.10.2018 ab 22:00h:

Crime-Abend auf n-TV

ab 27.09.2018 um 23:15 h:

Es war Mord

(RTL)

ab 21.09.2018 um 21:15 h:

Morddeutschland

(NDR)

ab 20.09.2018 um 22:15 h:

Golden State Killer

(TLC)

ab 01.09.2018:

Motive to murder

(A&E)

 

Auslösende Faktoren


Um herauszufinden, was einen Menschen zum Mörder macht, befragte das FBI Ende der siebziger Jahre 36 Serientäter. Ergebnis: Fast die Hälfte der Befragten gab an, als Kind sexuell missbraucht worden zu sein. Ihr Sexualleben wäre seitdem gestört. Eine befriedigende Beziehung zu Frauen wäre ihnen nie möglich gewesen. Die meisten Serienmörder gaben sich bereits in der Kindheit sadistischen Phantasien hin und lebten sie zumindest teilweise aus, misshandelten andere Kinder, quälten Tiere. Der Serienmörder ist zum Zeitpunkt seines ersten Verbrechens ein junger Mann von ungefähr 27 Jahren. 71% der Serienmörder begehen ihr erstes Verbrechen vor dem 30 Lebensjahr. Im Gegensatz zur Gesamtheit aller Mörder ist er Weißer (zu 83 %) und greift, sofern er heterosexuell ist, vorwiegend Frauen an. Er ist in der Regel sehr intelligent. Nach den neusten Studien des FBI bewegt sich sein Intelligenzquotient um die 110, der der Serienvergewaltiger liegt mit 120 noch höher. Der Durchschnitt der nichtkriminellen Bevölkerung liegt bei etwa 100. Das Verbrechen wird von dem Mörder als eine Art Ritual gesehen. Diese Menschen haben Angst vor ihrer Sexualität und können nur zum Höhepunkt gelangen, wenn ihre Opfer vollkommen machtlos, ohnmächtig oder tot sind.

Natürlich stellt sich bei jedem Straftatbestand die Frage nach dem Motiv, d.h. die Frage, welche Gründe der Täter für sein Handeln angeben kann. Die Täter waren jedoch häufig kaum in der Lage, plausible Motive zu nennen. Daher wurden auch in den meisten Prozessen Gutachten über die Täter erstellt.
Diese Gutachten glichen sich in den wesentlichen Punkten. Die Öffentlichkeit reagiert aber mit Hass und Abscheu und fordert Vergeltung mit entsprechender Härte. Ein Blick auf die Täterbiographien und die Urteile zeigt, dass die entscheidenden Instanzen nicht unvoreingenommen sind - es auch nicht sein können. Sie bleiben eingebunden in das politische und soziale Klima der Gesellschaft und verhalten sich dementsprechend. Es wird seitens der Öffentlichkeit nicht gefragt, wie aus "normalen" Menschen solche Bestien werden konnten und welche Vorkommnisse sie zu ihren Taten bewogen haben, obwohl sich viele Täterbiographien in den wesentlichen Punkten gleichen: Übereinstimmend sind gravierende Fehlentwicklungen im Kindesalter, verursacht durch Misshandlung oder Vernachlässigung, in zahlreichen Fällen auch durch sexuellen Missbrauch. Sind sie damit nicht vielleicht auch Kinder unserer Gesellschaft?