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Bericht John Wayne Gacy

 

Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

am 12.07.2017 um 20:15 h -

Aktenzeichen XY

(ZDF)

ab 10.07.2017 um 20:15 h -

Cold Justice

(Super RTL)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Leszek Pekalski

"Vampire of Bytów"

geb. 1966

Land: Polen

aktiver Zeitraum: 1984 - 1992

Morde: 17 - 80

Pekalski, Leszek

Leszek Pekalski wurde am 12. Februar 1966 in einem Dorf im Norden Polens namens Osieki geboren. Er war das Ergebnis einer Vergewaltigung seiner Mutter. Pekalski beansprucht den zweifelhaften Ruhm für sich, wahrscheinlich einer der größten Serienmörder unserer Zeit zu sein. Indizien gab es genug: In Pekalskis Bettkasten fand man blutbefleckte Büstenhalter und Schlüpfer, die er seinen Opfern abgenommen hatte. Jahrelang zog Pekalski seine blutige Spur.

Sie zieht sich durch ganz Polen, vom Ostseestrand bei Danzig bis nach Niederschlesien. Die Opfer waren verschiedenen Geschlechts und Alters, stammten aus den unterschiedlichsten sozialen Milieus, waren oft genug nur zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort.

Pekalski wurde im Untersuchungsgefängnis zum Medienstar. Nur für Schokolade - dazu Kaffee und Pornohefte - war das er bereit, Interviews zu geben. Glaubt man dem 57 Seiten langen Geständnis, das der Mörder in Zelle Nr. 53 des Gefängnisses von Slupsk in 130 Tagen niederschrieb und mit Tatortskizzen belegte, dann hat er zwischen 1982 und 1992 40 Menschen umgebracht.

Doch Pekalski spielte mit den Beamten Katz und Maus. Er widerrief seine Geständnisse jeweils einen Tag später, machte aus Tatortbesichtigungen abwechslungsreiche Ausflüge. Die Anklage basierte fast ausschließlich auf den Geständnissen des Täters. Ein Fehler, wie sich herausstellen sollte, denn das Sammeln von Beweisen und Auswerten von Spuren wurde stark vernachlässigt. 17 Morde kamen schließlich zur Anklage. Ferner 3 Überfälle, bei denen die Frauen überlebten, eine von ihnen grausam verstümmelt. Bei der Verhandlung offenbaren sich Ermittlungsfehler, Spuren waren vernichtet und Beweismaterialien nicht gesichert worden, Protokolle und Aussagen waren verschwunden.

Pekalski wurde am 9. Dezember 1996 schließlich doch noch verurteilt - schuldig gesprochen für einen Mord. Er erhielt 25 Jahre Haft.