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Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

ab 11.01.2017 um 22:55 h -

WDR-Crime Doku

(WDR)

am /ab 08.01.2017 um 20:15 h -

Tatsache Mord?

um 22:20 h -

Im Kopf des Verbrechers

(beides auf Sat1.Gold)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Egon Heidenberger

geb. 1929

Land: Österreich

aktiver Zeitraum: 1980 - 1984

Morde: 4 - 10

Heidenberger, Egon

Der am 17.08.1929 geborene Egon Heidenberger hatte im Zeitraum von 1980-1984 mindestens 4 - wahrscheinlich sogar ca. 10 Menschen ermordet. Der Prozess gestaltete sich damals besonders schwierig, da man bis dato keine einzige Leiche eines Opfers aufgefunden hat.

Am 02.02.1984 wurde Heidenberger, der zuvor schon mehrfach wegen gewerbsmäßigen Betrug und Heiratsschwindel vorbestraft war, verhaftet, als man ihm eine frühere Geschäftsverbindung mit dem seit 1980 verschwundenen Walter Sassmann nachweisen konnte.

Im Laufe des mehrjährigen Prozesses gestand Heidenberger einige Morde, widerrief jedoch immer alle Geständnisse kurz darauf wieder. Was den Verbleib der Leichen betrifft, gab Heidenberger ebenfalls mehrere verschiedene Versionen Preis. Zum Einen hätte er sie in Fässer einbetoniert und im Traunsee versenkt, zum Anderen hätte er sie auf einer Großmülldeponie verscharrt, etc. Jedenfalls alle groß angelegten Suchaktionen nach seinen Opfern blieben bis zum heutigen Tage ohne jegliches Ergebnis. Obwohl man ihm keinen Mord zu 100% nachweisen konnte, wurde er schließlich zu lebenslanger Haft verurteilt.

Bei folgenden vier Personen konnte man eine Geschäftsverbindung zu Heidenberger unmittelbar vor ihrem Verschwinden nachweisen: Walter Sassmann (Geschäftsmann aus Wels), Adolf Handl (Geschäftspartner von Heidenberger selbst), Miloslav u. Milojko Petronijevic (Schmuggler aus dem ehemaligen Jugoslawien). Bei weiteren 5-6 Personen, welche im damaligen Zeitraum ebenfalls verschwanden, nimmt man bis heute eine Täterschaft Heidenberger an. Es war ihm jedoch diesbezüglich nicht das geringste nachzuweisen, außer dass er in einigen Fällen Teilgeständnisse ablegte, mit den Personen in Verbindung gestanden zu haben, dies jedoch auch immer wieder widerrief.

Anders als bei den meisten Serienmördern, welche meist aus psych. Störungen, Geisteskrankheit und Leidenschaft töten, war bei Heidenbergers einziges Motiv Habgier. Wie dieses Personen verschwunden sind bzw. umgebracht wurden und wo ihre Leichen verblieben, wird Heidenberger wohl mit in sein Grab nehmen. Er wurde inzwischen aus der Haft entlassen, da er an Krebs im Endstadium leidet.

Autor: Markus Brunner