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Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

ab 19.03.2017 um 20:15 h -

Cold Justice

(RTLcrime)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Ed Gein

geb. 1906, gest. 1984

Land: USA

aktiver Zeitraum: 1954 - 1957

Morde: 2

Gein, Ed

Anmerkung: Wir weisen darauf hin, dass Ed Gein "nur" 2 Morde begangen hat und aus diesem Grund eigentlich kein Serienmörder ist.

Am 16.11.1957 wurde der Junggeselle Ed Gein unter Mordverdacht festgenommen. Der nekrophile und kannibalische Mörder von mindestens 2 Frauen war besessen von der Erinnerung an seine Besitzergreifende Mutter. Damals, in den Fünfzigern, hatte Edward Gein abgeschieden in einem Dorf namens Plainsfield/Wisconsin gelebt. Er war einer von insgesamt 642 Einwohnern.

Gein hatte seine kriminelle Laufbahn als Grabräuber begonnen. Zwischen 1954 und 1957 grub er in der Umgebung von Plainsfield zahlreiche Frauenleichen aus. Weiterhin ermordete er wenigsten 2 Frauen, deren Leichen er ebenfalls zerstückelte.

Sein besonderes Interesse galt der Haut der Leichen, die er ablöste, gerbte und verschiedene Gegenstände daraus fertigte. In Geins Haus fand man z.B. Armbänder aus Menschenhaut, vier Rohrstühle, deren Sitzflächen aus Streifen menschlicher Haut gefertigt waren, neun Totenmasken - die gepresste Haut von Frauengesichtern - in Augenhöhe an den Wänden angebracht, zehn über den Augenbrauen abgesägte Frauenköpfe usw. Insgesamt fand die Polizei Teile von 15 Leichen.

Gein wurde des Mordes an zwei älteren Frauen angeklagt, obwohl ihm wahrscheinlich mehr Frauen zum Opfer gefallen sind.

Im Januar 1958 wurde er für geisteskrank erklärt, und den Rest seines Lebens verbrachte er im Central State Hospital in Waupum und im Mendota Mental Health Institute, wo er sich stets als mustergültiger Gefangener gab. 1984 starb Gein 77jährig an Lungenkrebs in der Geriatrischen Abteilung von Mendota.

Der Fall Ed Gein war Vorlage für zahlreiche Horrorfilme, wie z.B. "The Texas Chain Saw Massacre" und "Psycho".

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Verfilmung:

"Ed Gein" (2000)