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Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

 

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Die schlimmsten Verbrechen der Welt (kabel eins)

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Tödliche Stille (TLC)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Luis Alfredo Garavito

"El Loco/La Bestia"

geb. 1957

Land: Kolumbien

aktiver Zeitraum: 1992 - 1998

Morde: 138

Garavito, Luis Alfredo

Der 42jährige Luis Alfredo Garavito ist vermutlich einer der schlimmsten Serienmörder aller Zeiten. Garavito war nach 18monatigen Ermittlungen wegen des Verschwindens von Kindern in elf kolumbianischen Staaten im April festgenommen worden. Er gestand im November 1999 die Ermordung von 140 Kindern alleine in Kolumbien.

Die Morde sollen sich in einem Zeitraum von fünf Jahren zugetragen haben. Die meisten Morde wurden im westkolumbischen Staat Risaralda verübt. Dort wurden 41 Leichen gefunden, im benachbarten Valle de Cauca weitere 27. In einer Schlucht in der Stadt Pereira wurden weitere 25 Leichen aufgefunden. Insgesamt sind bislang über 110 Leichen entdeckt worden. Die meisten der Opfer sollen Straßenkinder gewesen sein. Ihre Leichen wurden mit durchschnittenen Kehlen und teilweise zerstückelt gefunden.

Garavito soll sich in 59 Städten als Straßenhändler, Bettler, Mönch und Behinderter ausgegeben haben, um das Vertrauen der Kinder zu gewinnen. Er lockte die Kinder, meist Jungen zwischen 8 und 16 Jahren, mit kleinen Geschenken wie z.B. Süßigkeiten, schlug und vergewaltigte sie, schnitt ihnen dann die Kehle durch.

Als das älteste von sieben Kindern wuchs Garavito seinen Angaben zufolge in einer Atmosphäre der Gewalt auf. Er sei von seinem Vater wiederholt geschlagen und misshandelt worden. Zwei Nachbarn hätten ihn außerdem vergewaltigt. Er sei mit 16 Jahren von zu Hause weggelaufen und hätte zunächst in einem Lagerhaus, danach als Straßenverkäufer gearbeitet. Er sei später wegen Alkoholismus und seelischen Erkrankungen behandelt worden, da er als selbstmordgefährdet galt.

Die Ermittlungen dauern noch an. Garavito verbrachte den Angaben zufolge auch einige Zeit im Nachbarland Ecuador. Nun ermittelt die Polizei, ob es dort ähnliche Fälle gegeben hat. In Kolumbien gibt es keine Todesstrafe, so dass Garavito im Falle einer Verurteilung mindestens 30 Jahre Haft drohen.

Am 17. Dezember 1999 wurde der kolumbianische Serienkiller in einem ersten Urteil zu 52 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Urteil bezog sich nur auf die Ermordung eines 11jährigen Jungen.