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Internet-Tipp:

Dead Ends

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Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

ab 11.01.2017 um 22:55 h -

WDR-Crime Doku

(WDR)

am /ab 08.01.2017 um 20:15 h -

Tatsache Mord?

um 22:20 h -

Im Kopf des Verbrechers

(beides auf Sat1.Gold)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Adolf Seefeld

"Sandmann/Onkel Tick Tack"

geb. 1870, gest. 1936

Land: Deutschland

aktiver Zeitraum: 1923 - 1935

Morde: 12

Seefeld, Adolf

Adolf Gustav Seefeld wurde am 6. März 1870 in Potsdam geboren. Er war als reisender Uhrmacher unter dem Spitznamen “Onkel Tick-Tack“ bekannt. Kaum ein Verbrechen berührte in die Menschen in Mecklenburg so sehr wie die Morde des Adolf Seefeld. Zu den Opfern des Kindermörders gehörten unzählige Jungen welche ausnahmslos Matrosenanzüge trugen.

Auf seinen Reisen ermordete er zwischen 1923 und 1935 eine unbekannte Anzahl Knaben, nachgewiesen und bestraft wurde er für 12 Morde. Die Polizei vermutete aber, daß Seefeld mehr als hundert Knaben ermordet hatte.
Problematisch an den Untersuchungen war, daß man Seefeld zwar mit den Opfern in Verbindung setzten konnte, jedoch nie nachweisen konnte, wie er diese umgebracht hatte. An den Körpern ließen sich keine Gewaltspuren finden. Auch konnte man kein Gift einwandfrei nachweisen. Ein sexueller Missbrauch ließ sich ebenfalls nicht eindeutig nachweisen.

Im Februar 1936 fand vor dem Schweriner Schwurgericht die Verhandlung "gegen den Uhrmacher Adolf Seefeld aus Potsdam wegen Mordes" statt. Das Urteil: der "Angeklagte wird wegen Mordes in 12 Fällen... zwölfmal zum Tode verurteilt".

Onkel Tick-Tack verlangte als Henkersmahlzeit nach einem gebratenen Hähnchen, als Nachtisch bestellte er Äpfel in Mandelteig. Als ihm das gebratene Hähnchen serviert wurde, musste er sich im Anblick des toten Fleisches übergeben. Adolf Seefeld wurde am 23. Mai 1936 in Schwerin mit dem Fallbeil hingerichtet.