Aktuelle Infos:

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Aktualisiert:

im August 2014

Bericht Charles Manson

Bericht John Wayne Gacy

 

Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

ab 11.01.2017 um 22:55 h -

WDR-Crime Doku

(WDR)

am /ab 08.01.2017 um 20:15 h -

Tatsache Mord?

um 22:20 h -

Im Kopf des Verbrechers

(beides auf Sat1.Gold)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Carl Panzram

geb. 1891, gest. 1930

Land: USA

aktiver Zeitraum: 1920 - 1929

Morde: 5 - 18

Panzram, Carl

Carl Panzram wurde 1891 als Sohn preußischer Einwanderer geboren. Er war vermutlich einer der ersten Serienmörder in den Vereinigten Staaten. In den 20er Jahren brachte er mehr als 20 Menschen um. Weiterhin gestand er "an die 1000 Männer" vergewaltigt zu haben. Schon als Jugendlicher saß er - meistens wegen Brandstiftung oder Diebstahls - in Besserungsanstalten, Jugendheimen und auch Gefängnissen.

Auf freiem Fuß reiste er einmal nach Afrika zur Krokodiljagd. Er heuerte 8 Einheimische Träger an, vergewaltigte einen nach dem anderen und verfütterte die Leichen an Krokodile. Zurück in Amerika raubte und mordete er weiter. 1920 raubte er das Haus des Amerikanischen Präsidenten William Howard Taft aus. Das Motto von Panzram lautete: "Raubt sie alle aus, vergewaltigt sie alle, tötet sie alle".

Panzram konnte 1928 wegen Einbruchs verhaftet werden und wurde zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Dort tötete er einen Gefängniswärter und wurde daraufhin zum Tode verurteilt. Als sich Menschenrechtsgruppen für seine Begnadigung aussprachen, ersuchte er den damaligen Präsidenten Herbert Hoover nachdringlich, endlich für seine Hinrichtung zu sorgen. Am 5 September 1930 wurde seinem Wunsch entsprochen. Seine letzten Worte richtete er an den Henker: "Hurry it up, you bastard I could hang a dozen men while you're fooling around."

Dass seine weiteren Morde überhaupt aufgedeckt wurden, ist seinen Aufzeichnungen zu verdanken, die er einem Gefängniswärter übergab. Erst Jahrzehnte später war ein Verlag bereit, diese Dokumente zu veröffentlichen, und Mitte der 70er Jahre erschien "Killer: A Journal of Murder" von Thomas E. Caddis und James O. Long.