Aktuelle Infos:

NEU:

im Juni 2016

Abdul Djabar

im April 2016

Phantomkiller of Texarkana

im März 2016

Helmut Weidenbröker

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im Mai 2015
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im März 2015

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Hayes & Komisarjewski

 

Aktualisiert:

im August 2014

Bericht Charles Manson

Bericht John Wayne Gacy

 

Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

ab 19.03.2017 um 20:15 h -

Cold Justice

(RTLcrime)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Henri Landru

"Blaubart von Paris"

geb. 1869, gest. 1922

Land: Frankreich

aktiver Zeitraum: 1915 - 1919

Morde: 11

Landru, Henri

Meistens setzte Henri Landru eine Heiratsanzeige in die Zeitung. Diese war so formuliert, dass sich vor allem Witwen und geschiedene Frauen angesprochen fühlten, die über einen gewissen Wohlstand verfügten.

Auch im direkten Umgang mit den Damen fand er stets den richtigen Ton. Landru verfügte über eine starke persönliche Ausstrahlung, der die heiratswilligen Frauen schnell verfielen. Zudem verstand er es, den Mann von Welt herauszukehren, der seiner künftigen Gattin ein angenehmes Leben verspricht. Noch vor der Hochzeit verfügte der charmante Henri über das Vermögen seines Opfers, das diesen Transfer nicht lange überlebte.

Insgesamt brachte der Serienmörder zehn Frauen um. Schauplatz der Morde war sein Landhaus in Gambais, wo er die Leichen nach der Tat verbrannte.

Das Verschwinden der zuvor ohnehin allein lebenden Frauen blieb in den meisten Fällen für lange Zeit unbemerkt. Erst allmählich wurde die Polizei durch die Häufung von Vermisstenfällen, die nach gleichem Muster abliefen, aufmerksam. Bahnbedienstete erinnerten sich an Landru, der für Reisen mit seinen "Verlobten" eine Rückfahrkarte und eine einfache Fahrt kaufte.

Schließlich reichten die Hinweise für eine Hausdurchsuchung in Gambais, wo nicht nur Indizien, sondern Beweise warteten: Die Beamten fanden unter den Böden Überreste von Asche - versetzt mit Knochen, Zähnen sowie Haarspangen und Kleiderfetzen.

Landru wurde der Morde überführt. Der Richterspruch bedeutete den Tod unter der Guillotine. Er wurde am 25.2.1922 vollstreckt.