Uwe Wischniewski

geb.    , gest.

Land: Deutschland

aktiver Zeitraum: 1986-1991

Morde 3

 

 

Wischniewski, Uwe

Im November 1991 verschwanden die beiden Mädchen Janine Geldner und Sarina Schmidt von einer Straße bei Lübben. Sie waren unterwegs zum Vater des einen Mädchens.

Wochen später wurden die beiden Leichen entdeckt. Janine war sexuelle missbraucht und erdrosselt worden, Sarina erstickte an ihrem eigenen Blut durch einem Stich in den Hals.

Leider gab es keine Zeugen und nur wenige Spuren, u.a. eine Gummitülle aus einem Autoschweller, sowie ein Stück doppellagiges Klebeband. Es folgte eine Überprüfung aller Automarken, die mit der gefundenen Gummitülle ausgestattet sind. Allerdings ohne Erfolg, bis eine Polizistin zufällig ein zutreffendes Auto, einen Audi 100, geparkt am Straßenrand, überprüfte:  Er gehörte Uwe Wischniewski.

Nach und nach fanden die Ermittler immer mehr Indizien. Uwe W. arbeitet z.B. in der Gegend der Ablageorte der Leichen und auf dem Klebeband wurde ein Daumenabdruck von Uwe W. gefunden.  1993 begann der Prozess und Uwe W. wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Allerdings bestritt er immer vehement die Taten.

Anfang 2001 wurde der Mord der Ann-Christin Müller erneut aufgerollt. Sie verschwand auf dem Heimweg von Glienick nach Kleinmachnow am 11.08.1986. Sie wurde ebenfalls vergewaltigt, getötet und auf einer Müllkippe abgelegt. Nun fand man eine DNA-Spur die im März 2003 einen Treffer ergab: Uwe W. Doch konnte er für diesen Mord nicht mehr verurteilt werden, da er mittlerweile in der Haft verstarb.

 

Autor:  Jenny G., Februar 2018

 

Opfer:
Ann-Christin Müller (17)
Janine Geldner (16)
Sarina Schmidt (15)