Aktuelle Infos:

NEU:

im Juni 2016

Abdul Djabar

im April 2016

Phantomkiller of Texarkana

im März 2016

Helmut Weidenbröker

Michael Wolpert

im Mai 2015
Craiglist Ripper/Long Island Ripper

im März 2015

Friedrich Schumann

Danny Rolling

im Oktober 2014

Martin Ney

Arthur Gary Bishop

im Juli 2014

Hayes & Komisarjewski

 

Aktualisiert:

im August 2014

Bericht Charles Manson

Bericht John Wayne Gacy

 

Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

ab 19.03.2017 um 20:15 h -

Cold Justice

(RTLcrime)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Christa Lehmann

geb. 1922

Land: Deutschland

aktiver Zeitraum: 1952 - 1954

Morde: 3

Lehmann, Christa

Christa Lehmann vergiftete Anfang der 50er Jahre 3 Menschen mit dem schnell wirkenden Pflanzenschutzmittel E 605, welches sie ins Essen gemischt hatte. Sie wurde 1922 in Worms geboren. Ihre Mutter kam in eine Nervenheilanstalt während Christa noch sehr klein war. Von ihrem Vater vernachlässigt, wuchs sie wild und undiszipliniert auf.

1944 heiratete sie den Alkoholiker Karl Lehman. Die Ehe war unglücklich und Christa Lehmann hatte mehrere Affären mit anderen Männern. Am 17.09.1952 starb Karl Lehman. Ein Arzt stellte bei dem Alkoholiker als Todesursache ein geplatztes Magengeschwür fest. Dreizehn Monate später, am 14.10.1953 starb der Schwiegervater Lehmanns auf der Straße. Sein Todeskampf war gezeichnet durch Magenkrämpfe. Die merkwürdige Übereinstimmung beider Todesfälle wurde von den Behörden ignoriert. Auch in diesem Fall ging man von einer natürlichen Todesursache aus. Beide waren längst beerdigt, als Lehmann im Februar 1954 auch noch die Mutter ihrer Freundin vergiften wollte.

Am 15.02.1954 verteilte Lehmann an einige Nachbarn Pralinen. Eine davon hatte sie vorher mit dem Pflanzenschutzgift E605 behandelt und bot diese der Mutter ihrer Freundin Annie Hamann an. Die Mutter aß die Praline jedoch nicht und stellte sie in beiseite. Am nächsten Tag aß Annie die Praline zur Hälfte und starb unter wilden Magenkrämpfen. Der Rest fiel zu Boden wo der Hund ihn fraß und auch verstarb. Der Tod des Hundes machte dann den Arzt stutzig.

Christa Lehmann wurde verhaftet und 1954 zu lebenslanger Haft ins Zuchthaus geschickt. Als Motiv hatte sie vor dem Richter angegeben: “Ich hatte einen Trieb in mir, der war stärker als ich ...” Ihre letzten Worte an Journalisten sollen gewesen sein: "Ich mag Beerdigungen".

Im Gefängnis in Neuwied versucht Lehmann sich mehrmals das Leben zu nehmen. 1971 wurde sie nach Frankfurt verlegt und nach 23 Jahren aus der Haft entlassen. Sie nahm eine neue Identität an.