Aktuelle Infos:

NEU:

im Juni 2016

Abdul Djabar

im April 2016

Phantomkiller of Texarkana

im März 2016

Helmut Weidenbröker

Michael Wolpert

im Mai 2015
Craiglist Ripper/Long Island Ripper

im März 2015

Friedrich Schumann

Danny Rolling

im Oktober 2014

Martin Ney

Arthur Gary Bishop

im Juli 2014

Hayes & Komisarjewski

 

Aktualisiert:

im August 2014

Bericht Charles Manson

Bericht John Wayne Gacy

 

Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

ab 19.03.2017 um 20:15 h -

Cold Justice

(RTLcrime)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Edmund Kemper

"Co-ed Killer/Co-ed Butcher"

geb. 1948

Land: USA

aktiver Zeitraum: 1964 - 1973

Morde: 10

Kemper, Edmund

Edmund Emil Kemper III wurde am 18.12.1948 in Burbank/Kalifornien geboren. Er wuchs mit zwei Schwestern in einer kaputten Familie auf. Seine Mutter Clarnell und sein Vater Ed Jr. stritten sich ununterbrochen und trennten sich schließlich. Kemper wurde zu seinen Großeltern abgeschoben, die er als 15jähriger erschoss.

Der Grund: Er hatte mit seinem Gewehr Vögel und kleine Tiere getötet und seine Großeltern nahmen es ihm daraufhin weg. Als er später von der Polizei verhört wurde, zuckte er mit den Schultern und sagte:"Ich wollte nur wissen, was es für ein Gefühl ist, Grandma zu erschießen".

Kemper wurde dafür in die Besserungsanstalt Atascadero State Hospital gesteckt. Man entließ ihn 1969 im Alter von einundzwanzig Jahren. Inzwischen war Ed Kemper zwei Meter groß und wog um die hundertfünfzig Kilo. Zwei Jahre lang ging er allen möglichen Jobs nach, fuhr mit seinem Wagen auf Straßen und Highways herum und machte es sich zur Gewohnheit junge Anhalterinnen aufzugabeln.

Am 7. Mai 1972 nahm er zwei Freundinnen vom Fresno State College mit, Mary Arm Pesce und Anita Luchessa. Er fuhr mit ihnen in eine abgelegene Gegend, erstach die beiden jungen Frauen, dann brachte er die Leichen ins Haus seiner Mutter, wo er Polaroids von ihnen machte, sie sezierte und mit verschiedenen Organen herumspielte. Anschließend packte er den Rest in Plastiktüten, vergrub die Leichen in den Bergen von Santa Cruz und warf die Köpfe in eine tiefe Schlucht neben der Straße. Am 14. September nahm Kemper Aiko Koo, ein 15jähriges High-School-Mädchen, mit, erstickte sie, verging sich an der Leiche und nahm sie zum Sezieren mit nach Hause. Am 9. Januar 1973 nahm Kemper die Studentin Cindy Schall aus Santa Cruz mit, zwang sie mit vorgehaltener Waffe in den Kofferraum und erschoss sie dann. Keinen Monat später nahm Kemper Rosalind Thorpe und Alice Liu mit, die er beide erschoss und dann in den Kofferraum hievte. Die Leichen zerstückelte er und vergrub sie an verschiedenen Stellen.

Sein Zwang zum Töten eskalierte in beunruhigendem Maße. Dann hatte er eine Idee - etwas das er es schon immer hatte tun wollen: Am Osterwochenende ging Kemper, während seine Mutter schlief, in ihr Zimmer und schlug wiederholt mit einem Tischlerhammer auf sie ein, bis sie tot war. Dann enthauptete er sie und vergewaltigte ihre kopflose Leiche. Danach rief er Sally Hallett an, eine Freundin seiner Mutter, und lud sie zu einem "Überraschungsessen" ein. Als sie kam, schlug er sie mit einem Knüppel nieder, erwürgte sie, hackte ihr den Kopf ab und ließ die Leiche in seinem Bett liegen, während er sich im Bett seiner Mutter schlafen legte.

Am Morgen des Ostersonntags stieg er in seinen Wagen und fuhr ziellos durch die Gegend. Kurz vor Pueblo in Colerado hielt er an einer Telefonzelle am Straßenrand, rief bei der Polizei von Santa Cruz an und gestand die Morde. Dann wartete er geduldig, bis ein Streifenwagen ihn abholte.

Kemper wurde wegen achtfachen Mordes verurteilt. Er verbüßt im Gefängnis von Vacavielle/Kalifornien eine lebenslängliche Haftstrafe. Als man ihn fragte, welches er für eine angemessene Strafe für seine Taten hielt, erwiderte er: "Den Tod durch Folter".

Du willst den Fall diskutieren? Dann klicke hier.