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Krimi-Geschichten

 

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Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

ab 11.01.2017 um 22:55 h -

WDR-Crime Doku

(WDR)

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Tatsache Mord?

um 22:20 h -

Im Kopf des Verbrechers

(beides auf Sat1.Gold)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Charles Whitman

geb. 1941, gest. 1966

Land: USA

aktiver Zeitraum: 1966

Morde: 16

Whitman, Charles

Whitman wurde bekannt durch seinen Amoklauf am 1. August 1966, als er von einem Gebäude der Universität aus mehrere Menschen erschoss und verwundete. Insgesamt tötete er 16 Menschen und verletzte 66 weitere. Sein letztes Opfer starb 2001 an den Folgen seiner Verletzung.

Charles Whitman wurde 1941 geboren. Er durchlebte eine normale Kindheit und Jugend bis 1966 seine Eltern ihm gestanden, dass sie sich scheiden lassen wollten. Von diesem Moment an änderte sich der 25jährige Ex-Marine.

Er konnte die Scheidung seiner Eltern nicht verkraften, hatte ständig Kopfschmerzen und wurde gewalttätig gegenüber seiner Frau und seinen Mitmenschen. Whitman suchte daraufhin einen Psychiater auf, doch dieser konnte nichts feststellen. Seine Frau und seine Mutter führten sein verändertes Verhalten auf den Stress ab, welchen er durch sein Studium hatte.

Am 30 Juli 1966 schrieb Whitman folgende Sätze: "l am prepared to die. After my death, I wish an autopsy on me to be preformed to see if there is any mental disorder." In derselben Nacht erstach er seine Mutter und seine heimkehrende Frau. Danach schrieb er einen Hasserfüllten Brief an seinen Vater. Der Brief endete mit "Life is not worth living."

Am nächsten Morgen packte er Sandwichs, Toilettenpapier, ein Transistorradio, mehrere Gewehre und Pistolen mit Munition ein, und steuerte das Universitätsgelände in Texas an. Er betrat die Eingangshalle des Glockenturms und erschoss sofort die Empfangsdame. Auf dem Weg zum Turm erschoss er weitere 2 Menschen, denen er im Treppenhaus begegnet war. Whitman harrte kurz aus und beobachtete den Campus. Dann schoss er auf alles was sich bewegte. Whitman tötete 16 Menschen und verwundete 30 weitere.

Ein Polizist beendete nach 90 Minuten seinen Amoklauf, indem er Whitman erschoss. Bei der folgenden Autopsie entdeckte man einen Tumor in Whitmans Gehirn, welcher wahrscheinlich für sein verändertes Verhalten ursächlich war. Ein eindeutiger Beweis dafür konnte jedoch nie erbracht werden.

Nach der Tragödie wurde die Plattform für zwei Jahre für die Öffentlichkeit geschlossen. Sie wurde 1968 wieder geöffnet, aber nach einer Anzahl von Selbstmorden 1975 wiederum geschlossen. Sie blieb bis 1998 unzugänglich, als ein Metalldetektor am Haupteingang angebracht wurde. Obgleich geführte Touren nicht die Schüsse erwähnen, beantworten Führer alle Fragen. Während die Sitze, die ursprünglich das Geländer säumten, entfernt wurden, sind noch die vergipsten Einschusslöcher in der Wand sichtbar.

An 12. November 2001 starb David Gunby an den langfristigen Nierenkomplikationen, die ihm der Schuß am 1. August 1966 zugefügt hatte. Er war eines der ersten Opfer, die der Scharfschütze getroffen hatte. Gunby wurde mit einer Niere geboren, die durch das Projektil Whitmans durchbohrt wurde. Außer seiner verschlechternden Nierensituation verlor er auch noch sein Augenlicht. Der Bericht des Untersuchungsrichters bezeichnete als Todesursache "Totschlag", die frühere Wunde betreffend.

Die Todesopfer:

Margaret Whitman, seine Mutter
Kathy Whitman, seine Frau
Edna Townsley-Tower, Rezeptionistin, getötet an ihrem Schreibtisch
Marguerite Lamport, Besucherin, getötet auf den Stufen zur Plattform
Mark Gabour, Neffe von Marguerite Lamport, ebendort
Thomas Frederick Eckman, bekam einen Schuß in die Schulter neben seinen Nacken, als er sich gerade über das Opfer Claire Wilson beugte
Robert Hamilton Boyer, Physikprofessor, in den Rücken geschossen
Thomas Ashton, Auszubildender für das Peace Corps, in die Brust geschossen, starb im Krankenhaus
Karen Griffin, 17 Jahre alt, Lungenschuß, starb eine Woche später im Spital
Thomas Karr, Schuß in den Rücken, als er mit Karen Griffin spazieren ging
Billy Paul Speed, erschossen durch eine Lücke in der Brüstung
Harry Walchuk, Medizinstudent, sechsfacher Vater
Paul Bolton Sonntag, Student, wurde in den Mund geschossen, als er hinter seiner Deckung, einem Auto, aufsah
Claudia Rutt, saß neben Sonntag, wurde getroffen, als sie ihm helfen wollte, starb im Krankenhaus
Roy Dell Schmidt, Elektriker, auf der Straße neben seinem Truck erschossen
David Gunby, starb 2001 an Komplikationen durch einen Schuß Whitmans, der seine einzige Niere traf