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Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

am 03.05.2017 um 22:25 h -

Die rote Spinne

(3sat)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

James Huberty

geb. 1942, gest. 1984

Land: USA

aktiver Zeitraum: 1984

Morde: 21

Huberty, James Oliver

Es geschah am 18.07.1984: Der 41jährige James Oliver Huberty betrat ein McDonalds Restaurant in San Ysidro und eröffnet das Feuer, welches 1 ¼ Stunden andauerte, bis Huberty mit Hilfe der Polizei sich umbringen ließ. Die Bilanz: 21 Tote von 8 Monaten bis 74 Jahren, unter ihnen die 22jährige Geschäftsführerin Neva Caine, und 19 Verwundete.

Als Kind lebt Huberty in der Stadt, bis sein Vater sich eine Farm auf dem Land kaufte, gegen den Willen der Mutter. Als er 7 war verlässt die Mutter dann die Familie. Huberty litt als Kind unter Kinderlähmung, trug eine Beinschiene und wurde aufgrund dessen von den anderen Kindern gehänselt. Er behielt einen schiefen Gang hiervon zurück.

Als Jugendlicher wächst er zurückgezogen auf und entwickelt ein großes Interesse an Waffen – kann Munition sogar selbst herstellen. Er beginnt eine Lehre als Leichenbestatter und heiratet Etna Markland, mit der er zwei Töchter bekommt. Nach 2 Jahre verlierte er seinen Job, da sich die Kunden bei ihm unwohl fühlten. Huberty kann mit lebenden Menschen nicht umgehen. Eine neue Arbeit findet es als Schweißer.

Huberty war sehr aufbrausend und schlug seine Frau, die versuchte allen Stress von ihm fernzuhalten. Auch beleidigte und bedrohte er seine Nachbarn. Er war im Glaube, dass jeder gegen ihn sei und sich alle gegen ihn verschworen hätten.

1982 verlor er nach 13 Jahren auch seine Arbeit als Schweißer und somit seine Stabilität im Leben. Zudem verschlechtert ein Verkehrsunfall weiterhin seine Psyche. Und trotz Umzug von den USA nach Mexiko und wieder zurück verbesserte sich sein Zustand nicht mehr. Einen Job bekommt er auch nicht mehr, meist mit der Begründung, er sein instabil.

Ab diesem Punkt suchte er Hilfe in einer Klinik, wird jedoch abgewiesen, da in Huberty keinen Notfall gesehen wird. Hätte man jedoch gewusst, dass er Schusswaffen besitzt, wäre er womöglich gleich behandelt worden. So nahm das Drama seinen Lauf.

Nach dem Tod von Huberty reichte Etna eine Klage ein, mit der Begründung, im Körper ihres Mannes hätte eine chem. Reaktion statt gefunden, ausgelöst durch das im Hamburger enthaltene Natrium-Glutanat in Verbindung mit Blei und Kadium, welches Huberty durch seine Arbeit als Schweißer belastete, und den Amoklauf verursachte. Die Klage wurde abgewiesen.

Autor: Jenny G.