Aktuelle Infos:

NEU:

im Juni 2016

Abdul Djabar

im April 2016

Phantomkiller of Texarkana

im März 2016

Helmut Weidenbröker

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im März 2015

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Hayes & Komisarjewski

 

Aktualisiert:

im August 2014

Bericht Charles Manson

Bericht John Wayne Gacy

 

Internet-Tipp:

Dead Ends

All crime watch

Krimi-Geschichten

 

Buch-Tipp:

Catch me when you can (JTR)

von Jonas Helmerichs

Mörderische Praktiken

von Johannes Bückler

Auf dünnem Eis

von Lydia Benecke

Das dunkle in mir

von Malte Fischer

 

TV-Tipp:

ab 19.03.2017 um 20:15 h -

Cold Justice

(RTLcrime)

 

Bei RTLcrime lohnt es sich immer in die Programmwochen zu schauen, da vieles mehrmals wiederholt wird.

Auch gibt es viele Crime-Serien auf den Sendern TLC und Sixx.

Richard Angelo

"Angel of Death"

geb. 1962

Land: USA

aktiver Zeitraum: 1984 - 1987

Morde: 10 - 25

Angelo, Richard

Der Krankenpfleger Richard Angelo wollte immer ein Held sein. Hauptberuflich arbeitete er auf der Intensivstation im Good Samaritan Hospital in Long Island, New York und nebenbei engagierte sich der Abiturient auch bei der Freiwilligen Feuerwehr.
Als Krankenpfleger verabreichte er im Zeitraum von 1984 bis 1987 zahlreichen Patienten die Muskelrelaxantien Pavulon und Anectine. Als bei den Patienten der Atemstillstand einsetzte, versuchte Angelo die Patienten zu reanimieren. Angelo wollte als Lebensretter dastehen und dadurch seinem Geltungsdrang nachkommen. Da die Reanimation nicht immer gelang, starben mehrere Menschen.

Der Patient Gerolamo Kucich bemerkte, wie ihm Angelo etwas verabreichte. Kucich überstand den Kreislaufzusammenbruch und erzählte seine Beobachtung einer Schwester, worauf im Urin des Patienten die beiden von Angelo verabreichten Medikamente nachgewiesen wurden, die dem Patienten nicht verschrieben worden waren. Die Polizei stellte in Angelos Besitz die beiden Medikamente sicher und verhaftete ihn am 12. Oktober 1987 wegen Mordverdachts in 25 Fällen.

Die Leichen von zehn verstorbenen Patienten Angelos wurden exhumiert und in allen Körpern muskelerschlaffende Substanzen festgestellt. Die Jury sprach Angelo wegen Totschlags oder Körperverletzung in insgesamt zehn Fällen schuldig.

Richard Angelo wurde daraufhin zu der höchstmöglichen Strafe verurteilt: Einer Freiheitsstrafe von 61 Jahren bis zu lebenslänglich.